9.S.n.Trinitatis

9.Sonntag nach Trinitatis 21.8.2011 Mt 7,24-27

"Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst"

Was nützt es mir wenn ich viel weiß und nix tue, wenn ich von Dir mein Gott lese und rede und nicht anfange zu bauen, an meinem Lebenshaus?

Häuser die weggerissen werden, bei einer großen Flut, meine Ehe, die der Krise nicht stangehalten hat, Vorstellungen und Wünsche, die ich habe keinen Bestand haben, wenn ich nicht auf Deine Pläne höre. Ich brauche in meinem Leben kein Haus, das groß und schön ist, ich brauche im Herzen eine Burg, einen Schutz der mich sicher läßt, in die ich flüchten kann, weil sonst nichts mehr sicher ist. Du bist das für mich, ich schaue die Welt an und schaue Dich an, mein Vater, ich will auf Dich hören und dann tun, und wenn mir das manchmal nicht gelingt, dann konstruierst Du für mich weiter, damit auch ich ein Eckpfeiler werden kann, der trägt und hält und bleibt! 

 

Ich weiß nicht,
ob das kleine Glück ein großes ist,
ein Glas, wie aus Kristall,
das funkelt in der Sonne.
 
Ich weiß nicht,
ob es standhält, wenn die Stürme toben,
ob es bricht, wenn Regentropfen fallen
oder wenn ein hartes Wort den Alltag trübt
und Tränen fließen.
 
Gib, dass auf guten Boden fällt, was wir empfangen,
und dass wir sorgsam hüten, was uns glücklich macht.

© Vreni Merz

 

9.S.n. Trinitatis 1.8.2010

Ich lasse alles hinter mir und sehe nur noch was vor mir liegt.Philliper 3.13
Ja mein Vater, das will ich tun, jeden Tag wieder neu nach vorne schauen.Und alles was sich an meine Versen heftet , meine Schritte lahm legt, mich zwingt nach Vergangenem zu schauen, das bringe ich Dir so lange bis es mich in Ruhe läßt.Danke, das ich das gestern tun konnte mit einer Schwester zusammen als Zeugin,dicke Steinplatten auf Gräber legen, die sich immer wieder öffnen. Jetzt bin ich "erleichtert" und kann Schritte auf schmalen Wegen gehen und ich werde nicht fallen

Das nicht liebende Herz aber stellt die Selbstgerechtigkeit über die Gerechtigkeit, die Selbstzufriedenheit über den Frieden; es stellt das eigene Recht über die Versöhnung.

Martin Schleske

Ich bin es, der euch trägt und schleppt und rettet! Jesaja 46,4

Das Regenwasser verläuft sich nicht so schnell, wie mein Volk meiner vergisst.
Jeremia 18,14-15

Sie verwandelten die Herrlichkeit ihres Gottes in das Bild eines Ochsen, der Gras frisst.

Psalm 106,20