Pfingstsonntag

Pfingstsonntag  19.5.2013 4.Mose 11,11-25

Wie schön war es doch in Ägypten! Wir konnten Fische essen und mußten dafür nicht einmal bezahlen. Wir hatten Gurken und Melonen, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch.. ....„Ihr wollt Fleisch essen? Ihr werdet Fleisch haben – und zwar so viel, dass ihr es bald nicht mehr riechen könnt und euch davor ekeln werdet. Diese siebzig Männer aber habe ich ausgewählt. Sie denken und handeln in meinem Geiste. Sie sollen euch mit mir ins verheißene Land führen. Ich bin fortan nur erster unter Gleichen.“ .

Beim lesen des Textes entdecke ich mich auf beiden Seiten. Die Zeit vor dem was heute ist, scheint leichter, vielfältiger und sattmachender zu sein.

Israel jammert auf dem Weg nach Kanaan, dem Land wo Milch und Honig fließen, hatten es satt jeden Tag nur Manna zu essen. Sie wollten Fleisch und das sofort.

Mose hatte die Nase voll, fühlte sich bestimmt wie im Kindergarten und er wollte nicht Erzieher spielen. Er gibt seinen Frust an Gott ab.."es ist nicht meine Verantwortung, es ist Dein Volk...hilf mir..."

Und er wählt Männer aus, die einen Teil des Geistes von Mose bekommen um dieses störrische Volk zu führen.

Ich bin störrisch und hab auch die Nase voll...das gebe ich Dir heute, weil die Menschen um mich herum auch Dir gehören und ich brauche jemanden dem Du von meinem Geist, der durch Dich kommt weitergeben kann.


Pfingstsonntag 27.5.2012 1.Korinther 2,12-16

Wo bist Du Heiliger Geist, wie merken wir das Du da bist?

Kein Dornbusch brennt! Wo sind Feuer und Flammen? Dein leises säuseln?

Uns aber hat Gott sein Geheimnis bekannt gemacht. Sein Geist den er uns gab, hat es uns enthüllt. Denn dieser Geist erforscht alles, auch die geheimsten Gedanken Gottes...

Das ist immer wieder faszinierend für mich, die Würde, die Du uns mit Deinem Geist gibst. Manchmal reicht es mir zu wissen, dass Du da bist, dann will ich Dich sehen, spüren, erkennen, durch mich sichtbar handelst.

Meine Schuhe, die ich mir selbst gewählt habe, ziehe ich aus und stehe vor Dir, auf heiligem Boden. Berühre mich, und mache mir Deine Geheimnisse bekannt!

Das nicht liebende Herz aber stellt die Selbstgerechtigkeit über die Gerechtigkeit, die Selbstzufriedenheit über den Frieden; es stellt das eigene Recht über die Versöhnung.

Martin Schleske

Ich bin es, der euch trägt und schleppt und rettet! Jesaja 46,4

Das Regenwasser verläuft sich nicht so schnell, wie mein Volk meiner vergisst.
Jeremia 18,14-15

Sie verwandelten die Herrlichkeit ihres Gottes in das Bild eines Ochsen, der Gras frisst.

Psalm 106,20