Matthäus 13,1-32

Donnerstag 9.2.2017 Matthäus 13,1-32

 

»Hört zu!«, begann er. »Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen. Beim Ausstreuen der Saat fiel einiges auf den Weg. Da kamen die Vögel und pickten es auf. Einiges fiel auf felsigen Boden, der nur von einer dünnen Erdschicht bedeckt war. Weil die Saat dort so wenig Erde hatte, ging sie rasch auf. Als dann aber die Sonne höher stieg, wurden die jungen Pflanzen versengt, und weil sie keine kräftigen Wurzeln hatten, verdorrten sie. Einiges fiel ins Dornengestrüpp, und die Dornbüsche überwucherten und erstickten die Saat. Einiges jedoch fiel auf guten Boden und brachte Frucht – zum Teil hundertfach, zum Teil sechzigfach, zum Teil dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!«

 

 

Kommt ein Mann zum Rabbi und beklagt sich:

Ich finde Gott in meinem Leben nicht. Ich bin sicher, er hat mich längst vergessen. Oder es gibt ihn sowieso nicht. Und das geht nicht nur mir so, sondern ich kenne viele andere Menschen, die es genauso empfinden. Darauf lächelt der Rabbi und antwortet: Ich glaube, ich weiß, warum du und die anderen Gott nicht mehr in ihrem Leben finden. Der Mann blickt den Rabbi erstaunt an und

fragt zurück: Und? Was glaubst du? Warum finden wir ihn nicht mehr? Der Rabbi:

Weil ihr euch allesamt nicht mehr richtig bücken wollt.

 

 

Ich mag scharfen Senf, eine Explosion im Mund und am liebsten den von Colemann`s :)

(Früher war es in England üblich, sich den Senf zu Hause selbst aus mit Kurkuma gefärbtem, hellem Senfpulver anzurühren. Nach etwa 10 Minuten entfaltet diese Mischung ihren Geschmack. Dieses Verfahren nennt man - nach seinem Erfinder - die Colman-Methode. Da diese Zusammensetzung hauptsächlich aus Senf und Wasser besteht und in der Regel keine weiteren Zusätze enthält, schmeckt dieser Senf scharf und rein. Durch die Zugabe von Kurkuma ist er intensiv gelb)

 

Ich sehe und schmecke das Ergebnis und denke dabei nicht daran, dass die Grundlage viele kleine Senfkörner sind, mit denen jemand viel Arbeit und Mühe hatte.

In meinem Leben sehe ich auch am liebsten "wohlschmeckende" Ergebnisse, wenn es mal nicht so läuft, frage ich mich wo Gott denn jetzt ist, dabei pflanzt er im gleichen Moment irgendwo wieder ein neues Senfkorn, bückt sich um Neues zu pflanzen und ich sollte mich dem wieder zuwenden. Mein erhobenes Haupt, das Ausschau hält nach negativem, und da brauche ich nur mal die Nachrichten oder in mein Leben schauen, mich bücken und schauen was da an Neuem wächst und gedeiht.

zu Dir kommen und zuhören!
zu Dir kommen und zuhören!

Mittwoch 9.02.2011

Gott schenkt keinen ruhenden Besitz, es gibt vor ihm kein stillstehen, sondern ein Haben bis zum Überfluss, oder ein Nichthaben bis zur völligen Leere. Julius Schniewind in Bezug auf den geistlichen Weg eines Menschen vor Gott

Du, mein Gott, möchtest, das wir Dir zuhören. Verstehen und erkennen wer Du bist! Jesus hat in Gleichnissen gesprochen, damit wir einen Vergleich haben. Immer wieder will ich mich auf den Fußschemel setzen und Dir zuhören, meine Ohren weit öffnen und mein Herz auch, damit ich Dich besser verstehen lerne. Danke für all die Geheimnisse, denen ich keine Worte geben kann aber mein Leben pulsieren lassen, mich begeistern und meine Leere ausfüllt!

Das nicht liebende Herz aber stellt die Selbstgerechtigkeit über die Gerechtigkeit, die Selbstzufriedenheit über den Frieden; es stellt das eigene Recht über die Versöhnung.

Martin Schleske

Ich bin es, der euch trägt und schleppt und rettet! Jesaja 46,4

Das Regenwasser verläuft sich nicht so schnell, wie mein Volk meiner vergisst.
Jeremia 18,14-15

Sie verwandelten die Herrlichkeit ihres Gottes in das Bild eines Ochsen, der Gras frisst.

Psalm 106,20