1.Thessalonicher 1

Samstag 18.2.2012 1.Thessalonicher 1

Vielleicht verfallen wir in solche Arbeitshektik, weil wir uns wie ein Supermarkt fühlen: Ein paar von uns sind die Angestellten, sie sind pausenlos damit beschäftigt, Regale aufzufüllen und an der Kasse abzurechnen. Andere gehen an den Regalen vorbei, nehmen sich was sie brauchen und kritisieren, wenn etwas fehlt. Ein Miteinander in Liebe ist nicht zu erkennen, da würden alle zusammen anpacken und den Laden so gestalten, dass er Gottes Liebe wiederspiegelt - mit Sitzecken und Kaffeebar. C.Trick

Das würde sich herumsprechen, wenn aus einem Supermarkt eine Wohlfühloase werden würde, ein lebendiges Zentrum, in dem Menschen aus- und eingehen, jeder bringt etwas mit und nimmt etwas mit nach Hause. Ein Ort an dem wir uns gerne aufhalten, ein Lebensmittelpunkt, von dem wir gerne erzählen. Aber ist es oft nicht eher so, dass ich einen bestimmten "Artikel" suche, und wenn ich ihn nicht finde, gehe ich zum nächsten "Laden"? Sollte ich eher etwas mitbringen und ins Regal stellen, damit jemand der es braucht mitnehmen kann?

Es sind nicht die Anderen, die sich ändern müßen, mein Vater, fange bei mir an und verändere mein Konsum-Denken. Laß mich Teil so einer Gemeinschaft werden, die einander lieben und achten, mit allen Konsequenzen.

Das nicht liebende Herz aber stellt die Selbstgerechtigkeit über die Gerechtigkeit, die Selbstzufriedenheit über den Frieden; es stellt das eigene Recht über die Versöhnung.

Martin Schleske

Ich bin es, der euch trägt und schleppt und rettet! Jesaja 46,4

Das Regenwasser verläuft sich nicht so schnell, wie mein Volk meiner vergisst.
Jeremia 18,14-15

Sie verwandelten die Herrlichkeit ihres Gottes in das Bild eines Ochsen, der Gras frisst.

Psalm 106,20